Hannover Spielt 2003 (26./27. April 2003)

Nachdem der spontane Besuch des Projekt Odyssee auf der Hannover Spielt im letzten Jahr ein voller Erfolg war, durfte das PrO dieses Jahr natürlich nicht auf dem Con fehlen.

Am Freitag vor dem Con kamen die Mitglieder des PrO (Hans Henning, Raoul Langner, Gregor Mascher und Nimer Yusef) gegen Nachmittag in der Conlocation an.

Im Gegensatz zu den letzten Jahren fand der Con nicht wie gewohnt im Haus der Jugend, sondern in einer Waldorfschule statt, da es im Haus der Jugend kurzfristig Komplikationen gegeben hatte. Aufgrund der neuen Location herrschte natürlich auch bei der Conorga jede Menge Stress, so dass wir etwas warten mussten, bevor wir mit dem Aufbau beginnen konnten.

FREITAG - AUFBAU: Erst gegen Abend ging es mit dem Aufbau los. Den nichtkommerziellen Ständen war ein Seitenflur des Gebäudes zugedacht, und da wir als einzige Aussteller schon Freitag anreisten, konnten wir unseren Stand dort frei platzieren. Ein Platz fast direkt unter einer Treppe, die zu Spielräumen führte erschien uns am geeignetsten, da wir dort schon vom Eingangsbereich aus gesehen werden konnten. Schnell wurden einige Tische organisiert und zu einem L aufgestellt. Oben auf die Tische kamen wie üblich blaue Tischtücher und an der Wand hinter dem Stand improvisierten wir eine Befestigung für das PrO-Banner. Nebenbei wurde noch der Raum für unsere Spielrunden dekoriert, der praktischerweise fast genau über unserem Stand lag: Die Spieltische wurden mit Tischtüchern versorgt und an die Tür das PrO-Logo und die URL unserer Website gehängt.

Danach ging es noch zum gemütlichen Grillen, und dann in unsere Unterkunft.

SAMSTAG: Noch bevor die ersten Besucher aufs Gelände gelassen wurden, machten wir unseren Stand endgültig fertig, und waren bereit für den ersten Ansturm. Selbiger kam eher schleppend, die meisten Besucher fanden schneller den Weg in ihre Spielrunden, als zu uns. Der Samstag verlief verglichen mit den Erfahrungen vom letzten Jahr eher ruhig, was an der neuen Location gelegen haben mag, zum einen mussten nicht mehr alle Besucher, die etwas essen wollten, an unserem Stand vorbei, zum anderen verlief sich die Besuchermasse auf dem weitläufigen Congelände, so dass es stellenweise eher leer wirkte. Trotzdem konnten wir diverse Gespräche mit Interessierten führen, und die vom PrO angebotenen Spielrunden wurden an diesem Tag auch alle voll.

SONNTAG: Wie üblich war der Sonntag ruhiger als der Samstag, aber trotzdem konnten wir auch hier wieder einige Gespräche führen und die Idee des PrO oder das eine oder andere Regelwerk an den Mann oder die Frau bringen. Am Sonntag war dann auch noch ein Reporter vom Regionalfernsehen vor Ort, der einen Bericht über Rollenspiele im Allgemeinen und den Con im Besonderen machen wollte, und dazu auch prompt einige unserer Regelwerke ablichtete.

So gegen 18:00 Uhr begannen wir mit dem Abbau, um uns dann auch recht bald auf den Rückweg nach Berlin zu machen.

FAZIT: Die Hspielt! 2003 lief für das PrO ruhiger als im Vorjahr, aber trotzdem hat sich der Besuch für uns gelohnt. Neu war neben der Location auch das Blocksystem, was für uns und natürlich vor allem für die Conorga weniger Organisationsstress bedeutete.